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Amerika 2005 |
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New Yorker Kardinal
gratuliert dem OVW Orchesterverein auf erfolgreicher Tournee in Nord-Amerika Gut vorbeireitet starteten 47 Musikerinnen und Musiker des OVW, unterstützt von den befreundeten Vereinen Langenlonsheim und Rümmelsheim, am 15. 9. zu einer 10-tägigen Konzertreise durch die USA und Kanada. Erste Station war der Big Apple New York. Nachdem sie am Freitag New York kennen gelernt hatten, standen samstags die ersten musikalischen Höhepunkte auf dem Programm. Bereits um 6:30 Uhr verließ der Verein das Hotel in Richtung St. Patricks Kathedrale auf der Fifth Avenue. 45 Minuten Probe mussten an diesem frühen Morgen ausreichen um sich an die Akustik in einer der größten und beeindruckendsten Kathedrale der Welt zu gewöhnen. Um 9:10 Uhr begann die Steubenmesse unter der Leitung von Edward Kardinal Egan. Der OVW umrahmte den Gottesdienst musikalisch mit „Arioso“ von Bach, „Praise the Lord“, einer Variation von „Lobe den Herrn“ und dem „Canterbury Choral“. Nicht nur die etwa 2.500 Besucher des Gottesdienstes waren von dem Auftreten des Orchesters tief beeindruckt, auch der Kardinal persönlich bedankte sich bei dem musikalischen Leiter Marc Schmiedhäuser. – Ein sehr bewegender Moment für die aufgeregten Musikerinnen und Musiker. Anschließend ging es zusammen mit über 12.000 Teilnehmern bei herrlichem Wetter über die Fifth Avenue in Manhattan. Die Steubenparade, das weltweit größte deutsch-amerikanische Freundschaftsfest, wurde angeführt von Richter Louis J. Freeh, ehemaliger FBI-Direktor, und Wolfgang Ischinger, deutscher Botschafter in den USA. Völlig erschöpft, aber glücklich kamen die Musiker und Musikerinnen am Central Park, dem Ende der Parade, an. Die ersten musikalischen Auftritte wurden mit Bravour gemeistert. Am Sonntag ging es bereits weiter Richtung Hauptstadt der USA. Nach einem kurzen Stopp in Philadelphia kam der OVW gegen 16 Uhr in Washington D.C. an. Das Weiße Haus, Capitol, Kennedy Grab, Lincoln Memorial und das Air and Space Museum waren die Highlights, die der Verein zu sehen bekam. Am Montagnachmittag stand dann das erste Promenadenkonzert des OVW auf dem Programm. Ganz in schwarz, der Tourneekleidung des Orchesters, gab es ein circa einstündiges Konzert bei strahlendem Sonnenschein vor dem Jefferson Memorial unweit des Weißen Hauses. Quer durch die Bundesstaaten Pennsylvania und New York, sowie über die kanadische Grenze reiste der Verein zu den Niagara Fällen, einem der schönsten Naturschauspiele der Welt. Einer Einladung Onkel Johns zufolge, dem Onkel zweier Musikerinnen, machte sich der Verein auf den Weg ins kanadische Toronto. Vor der Metro Hall, der Konzerthalle der Stadt, fand nachmittags das zweite Promenadenkonzert statt. Das abwechslungsreiche und ansprechende Programm weckte großes Interesse bei den zahlreichen Zuschauern. Nach diesem letzten musikalischen Highlight war der ganze Verein bei Onkel John zu einem typischen Barbecue eingeladen. So endete dieser aufregende Tag mit einem sichtlich erleichterten Orchester mit einer gemütlichen, lustigen und fröhlichen Feier bei Onkel John, dessen Gastfreundschaft nichts zu wünschen übrig ließ. Und da der Gastgeber tags zuvor Geburtstag hatte, bekam er noch spontan ein Geburtstagständchen in kleiner Besetzung in seinem Partykeller gespielt. Am nächsten Tag ging es zurück nach New York. Nach einer letzten Gelegenheit zum Einkaufen und einer letzten aufregenden Nacht im Hotel (wegen nächtlichen Feueralarms), endete eine ganz besondere, erfolgreiche, aber auch anstrengende Tour, die bei allen Teilnehmern sicherlich noch jahrelang in Erinnerung bleiben wird. Rebecca Willuweit
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